Basilides-Verlag
© Basilides-Verlag 2021

Bücher

Wolfgang Hermann Moissl

DIE ABENTEUER DES

HIERONYMUS BRUMMEL

AUF DEM WEG ZUR SONNE

ODER

WIE DER BÄR IN DIE RAKETE KAM

Ein Fantasy-Roman für romantische Leser Eine Reise voller Spannung, Action und Spaß Hieronymus Brummel, der dicke, gemütliche Bär, macht sich mit seinem Freund dem Wolf und seinen beiden Bärenkindern auf, zu einer haarsträubenden Expedition ans Ende der Welt. Dabei geraten sie in phantastische Abenteuer, aus denen es oft kein Entrinnen zu geben scheint. Doch unsere Freunde retten sich immer wieder durch Mut und Phantasie. Sie müssen das Rätsel um die Sonne lösen. Geht sie jeden Morgen wieder auf? Oder kehrt sie eines Tages nicht mehr zurück? Wo ist sie, wenn es Nacht ist? Und wo befindet sich der Ort, an dem sie untergeht? An diesen Fragen hängt nicht nur das Schicksal unserer Entdecker, sondern auch die Zukunft eines zwergenhaften Volkes von Berggeistern, welches einst durch den Bann einer Hexe in einem verwunschenen Tal gefangen und dort für immer eingeschlossen wurde. Die abenteuerliche Reise unserer Helden führt um den halben Globus und zu guter Letzt sogar noch mit einer Rakete in den Weltraum. Auf dieser Reise werden die gleichermaßen drolligen, wie liebenswerten Figuren die Herzen der Leser im Sturm erobern.

Für alle Altersgruppen geeignet ab 9 Jahren

Genre: Fantasy und Abenteuer

Über den Inhalt

In einem friedlichen Tal, fernab von der übrigen Welt, treffen sich die Tiere des Waldes zu einer Geburtstagsfeier bei der Bärenfamilie Brummel. Als am Abend die Sonne untergeht, stellt einer der Geburtstagsgäste die Frage, wohin die Sonne wohl verschwinden mag, wenn sie hinter dem Horizont versinkt und ob sie denn am nächsten Morgen auch wieder zurückkommen wird. Dies löst eine heftige Debatte darüber aus, was wohl sein würde, wenn die Sonne eines Tages nicht wieder aufginge. Dieser Frage will und muss man auf den Grund gehen. Der Bär Hieronymus Brummel und sein Freund Hubert der Wolf werden auserkoren, dieses Rätsel zu lösen. Sie sollen dem Geheimnis der Sonne auf die Spur kommen. Zunächst geraten die beiden in einen verzauberten Bannwald und erhalten von einem uralten Uhu erste Hinweise über die Sonne. Kurz darauf bekommen sie es mit Zwergen zu tun, die ihnen scheinbar feindselig begegnen. Doch bald stellt sich heraus, dass die Gnome im Hinblick auf das Geheimnis der Sonne den beiden Freunden sehr hilfreich sein können. Aber auch die Zwerge brauchen Hilfe, denn sie leben in einem verwunschenen Tal in welches sie vor vielen Jahren von einer bösen Zauberin verbannt worden waren. Um den Bann zu lösen und um wieder frei zu sein, müssen auch sie das Geheimnis um die Sonne enträtseln. Dabei können ihnen aber nur Hieronymus und der Wolf helfen, denn die Zwerge sind durch den Bann der Hexe an das Tal gefesselt und daher nicht in der Lage, selbst eine Expedition zur Sonne zu starten, während Hieronymus und sein Freund auf geheimnisvolle Weise den Zugang zum Tal gefunden haben, was außer ihnen bisher noch niemals einem Fremden gelungen war. Hieronymus und der Wolf werden hochwillkommen und als Ehrengäste im Triumphzug durch die romantische Zwergenstadt mit ihren niedlichen Fachwerkhäuschen geleitet, bis hinauf zu einer mächtigen Burg, in der König Mopf der Mopfige als oberster Herrscher des Zwergenvolkes residiert. Von ihm und seinem weisen Magier erhalten die beiden Entdecker weitere wertvolle Hinweise, wie man dem Geheimnis der Sonne auf die Spur kommen kann. Und sie gelangen in den Besitz eines Instrumentes, mit dessen Hilfe sich der Weg zur Sonne angeblich finden lassen soll. Einen Kompass. Die Zwerge haben seit Generationen den Lauf der Sonne beobachtet und festgestellt, dass diese stets im Westen untergeht. Sie nehmen an, man müsse nur mit Hilfe des Kompasses gen Westen marschieren, also stets in jene Richtung wo am Abend die Sonne den Horizont der Erde berührt. Dann, so die Idee, käme man der Sonne am Ende der Welt so nahe, dass man sie selbst nach ihrem Geheimnis fragen könne und vor allem danach, ob sie auch für alle Zeit mit Beginn des neuen Tages wieder aufgehen werde um ihre wärmenden und lebensspendenden Strahlen auf die Erde zu senden. So machen sich also Hieronymus und sein Freund der Wolf auf die beschwerliche Reise an das Ende der Welt, wo sie glauben jenen Ort zu finden, an dem die Sonne untergeht. Im Laufe der weiteren Geschichte verstricken sich auch noch Bine und Butz, die beiden Bärenkinder von Hieronymus, in die Geschichte und nehmen mehr oder weniger freiwillig an der Exkursion teil, die unsere Protagonisten um die halbe Erde führen wird. Dabei erleben unsere von nun an vier Helden die aufregendsten Abenteuer, die aufzuzählen den Rahmen dieser kurzen Einführung sprengen würde. Sie reisen als „Blinde Passagiere“ auf einem Dampfer über den Ozean, gehen über Bord und landen wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel. Sie kämpfen mit Piraten und retten eine Familie mit Kindern aus deren Gefangenschaft. In Amerika geraten sie selbst in die Hände eines zwielichtigen Zirkusdirektors, der sie zwingt, in der Manege aufzutreten. Dabei lernen sie neue Freunde kennen, die ihnen zur Rettung verhelfen. Am Ende ihrer Reise besteigen sie gar eine Rakete und erfahren so die ganze Wahrheit über unseren Planeten Erde und dessen Kreisbahn um die Sonne.

Zusammenfassung

Die Erzählung ist nicht nur spannend, witzig und unterhaltsam, sondern vermittelt auch leichtfüßig und spielerisch einiges Wissen über die Sonne, über ihre lebensspendende Energie und die Betrachtungsweise der Welt vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Darüber hinaus wird mit dem Klischee eines Schönheitsideales gebrochen, welches uns von den Medien und der Werbeindustrie tagtäglich suggeriert wird. Hieronymus Brummel und seine Familie werden bewusst als dicke, kugelrunde Bären beschrieben. Und dennoch sind sie nicht nur agile, sondern vor allem auch sympathische und liebenswerte Figuren, die im Sturm die Herzen der Leserschaft erobern werden.